Zum
Aufgabenbereich des "Lëtzebuerger Schrëftstellerverband"
gehrt die Verteidigung der beruflichen, sozialen, recht1ichen und
kulturellen Interessen seiner Mitglieder.
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Zu
den vordringlichsten Forderungen des LSV gehört die Schaffung eines
Statuts für den haupt- oder nebenberuflichen Schriftsteller.
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Die
Literaturförderung in Luxemburg muss, und das trotz rezenter Anstrengungen
der öffentlichen Hand, verbessert werden. Nicht nur quantitativ, sondern
vor a1lem qualitativ. Nicht allein die Autoren gilt es zu fördern,
sondern mit ihnen und durch sie jede ernsthafte Bemühung, kulturelle
Werte zu schaffen, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung
sind.
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Der
LSV fordert Klärung der Honorarfragen und bemüht sich deshalb um eine
Vereinheit1ichung der Honorarsätze und eine Festsetzung von Mindesthonoraren
für literarische und wissenschaftliche Arbeiten in den verschiedenen
Medienbereichen. Diese Mindesthonorartabellen sollen nicht nur Herausgeber
und Redakteure von Zeitschriften und Zeitungen, Verleger und Organisatoren
von literarischen Veranstaltungen zum Überdenken bislang gängiger
und nach Meinung des LSV höchst unbefriedigender Honorierungspraktiken
animieren. sondern vor allem auch Hilfe leisten bei der Aufstellung
von möglichst genauen, objektiv nachprüfbaren Honorartabellen.
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Der
LSV hat Musterverträge erarbeitet, die den Schriftstellern bei Verhandlungen
mit Verlegern behilflich sind.
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Der
LSV setzt sich für die Pflege und den Ausbau internationaler Kontakte
und Zusammenkünfte ein, durch den Austausch zwischen in- und ausländischen
Autoren. Außerdem trägt der LSV dazu bei, dass es zu einem Informationsaustausch
zwischen in- und ausländischen Autoren und deren Verbänden kommt.
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Der
LSV übernimmt die Vermittlerfunktion zwischen literarischen oder wissenschaftlichen
Auftraggebern und Auftragnehmern, ganz gleich, ob der Auftrag von
staatlicher, kommunaler oder privater Seite kommt.
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Die
Einnahme von Bibliotheks- und Fotokopierabgaben soll die Grundlage
für eine soziale Sicherung des Schriftstellers sein.
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Die
aktuelle Subsidien- und Stipendienpolitik soll den neuesten kulturellen
Entwicklungen (weg vom Amateurismus in Richtung Professionalismus)
und der daraus resultierenden Situation angepasst werden.
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Der
LSV setzt sich für das Recht seiner Mitglieder auf Kultururlaub (congé
culturel) ein.
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Der
LSV fordert eine Neubeurteilung und Verbesserung der gesetzlichen
Bestimmungen über Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften zugunsten
der Autoren.
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Der
LSV setzt sich für eine Reihe von Lesungen (beispielsweise "Wanterliesungen")
ein. mit denen der LSV den direkten Kontakt zum Leserpublikum sucht.
Für das Zustandekommen dieses Projektes sind Kontakte mit staatlichen
und kommunalen Kulturinstanzen sowie mit Bibliotheken und privaten
Interessengruppen unerlässlich.
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Der
LSV fordert eine größere Beachtung und Auseinandersetzung mit der
Luxemburger Literatur in unseren Schulen. Außer Lesungen in Schulen
sollen Diskussionen mit Literaturlehrern über "Literatur im Unterricht"
geführt werden.
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Um
die Solidarität zwischen Autoren zu fördern, lädt der LSV die Mitglieder
zu gelegentlichen Aussprachen ein (Porte ouverte im Konschthaus "Beim
Engel..), die es jedem Autor ermöglichen, sich kritisch über die ihn
bedrängenden Umstände zu äußern.
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Im
Rahmen seiner Veröffentlichungstätigkeit (LSV-Autorenverlag: "In
Sachen Papst", "Lustich", "D'Memberen") gibt
der LSV eine Informationszeitschrift ("Notizblock") heraus.
Sie ist als "bulletin de liaison' zwischen den Mitgliedern gedacht.
· Der
LSV ist seit 1987 Mitglied des "European Writers' Congress".
Kontaktadresse:
LSV
Pf / BP 250
L-4003 Esch-Alzette